Vom Öltropfen zum Ahornblatt – Ryan McLeod mischt Toronto auf

Ein Name, der in Toronto momentan in aller Munde ist: Ryan McLeod. Der Ex-Oiler, der im Sommer von Edmonton nach Toronto wechselte, hat sich nicht nur heimlich, sondern ganz offiziell in die Herzen der Leafs-Fans geschossen. Nach nur 19 Spielen hat der Center an der Seite von William Nylander bereits sensationelle 10 Tore und 15 Assists auf dem Konto.

Doch wie sieht er selbst diese neue Rolle? Mit einem Grinsen, das fast breiter ist als das Tor, meinte McLeod: „Ich hab schon gedacht, die erste Linie wär ein Versehen, aber anscheinend war das der Plan des Coaches!“ Doch sein Lächeln verrät, dass er es genießt, neben Nylander zu spielen – und auf dem Eis spricht die Chemie der beiden für sich. „Willy ist halt eine Maschine, ich muss nur mitlaufen und den Puck ins Netz schieben.“

Aber nicht nur McLeod hat eine Meinung zu seiner Position – auch GM Derungs hat sich inzwischen geäußert. Mit einem glitzernden Funkeln in den Augen gab er bekannt, dass McLeod auch nach der Rückkehr von Dylan Cozens in der ersten Linie bleiben wird. Der Plan des GMs ist einfach: „McLeod bringt gerade ordentlich Feuer mit, und das lassen wir uns nicht entgehen. Cozens wird in der zweiten Linie dann gemeinsam mit Mitch Marner für Furore sorgen. “

Eins ist sicher: Toronto hat einen neuen Lieblingsspieler. Und der weiß genau, wie man Herzen und Tore im Sturm erobert.

Und dann das Medien-Thema. Mit einem Augenzwinkern verrät McLeod, warum er überglücklich ist, ausgerechnet in Toronto zu spielen: „Klar, die Medien sind hier, aber wenn ich das mit Vancouver vergleiche… Dort hatten sie nach der ersten Niederlage im 13. Spiel schon den Kopf des Trainers gefordert. Da ist das hier in Toronto fast ein bisschen wie im Urlaub.“

Flavio - 17.11.2024 02:11